#1 Mittelalterveranstaltungen und die reale Pandemie von BruderOlyver 17.03.2020 16:55

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Aktuell (Mitte März 2020) überschlagen sich die Meldungen über Auswirkungen und Folgen der COVID-19-Pandemie (umgangssprachlich auch Coronavirus-Pandemie).

Bund und Länder haben sich auf weitreichende Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus geeinigt. Kanzlerin Merkel erläuterte die Maßnahmen am Abend auf einer Pressekonferenz.
Es sind zwei eng beschriebene Seiten, die das öffentliche Leben in Deutschland in nächster Zeit radikal ändern werden: Die Bundesregierung vereinbarte am Montag mit den Ministerpräsidenten der Länder, dass zahlreiche Geschäfte und Einrichtungen geschlossen werden sollen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bat bei einer Pressekonferenz um Verständnis für die drastischen Einschränkungen: "Wir brauchen einschneidende Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen zu verlangsamen", sagte Merkel am Montagabend in Berlin. Sie hob hervor, dass die Beschlüsse zwischen Bund und Ländern abgestimmt seien, um ein möglichst einheitliches Vorgehen zu gewährleisten. Ein Überblick:

Das bleibt geöffnet:
Nicht geschlossen werden Einzelhandelsbetriebe, Wochenmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen und Banken und Sparkassen. Auch Poststellen, Waschsalons und der Großhandel bleiben offen. Hier sollen sogar Sonntagsverkaufsverbote ausgesetzt werden, damit die Menschen sich auch sonntags versorgen können. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Einrichtungen des Gesundheitswesen laufen auch weiter, müssen aber gestiegene hygienische Anforderungen beachten.

Das bleibt geöffnet mit Einschränkungen:
• Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, die Artikel für den täglichen Bedarf verkaufen, können öffnen. Hier gibt es aber Auflagen: Die Geschäfte sollen steuern, wie viele Menschen in das Geschäft kommen und Warteschlangen vermeiden.
• Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels können zwischen 6 und 18 Uhr öffnen. Sie müssen aber ausreichenden Abstand zwischen den Tischen gewährleisten, es dürfen nicht zu viele Gäste dort sein, und sie müssen Hygienemaßnahmen treffen und -hinweise geben. Übernachtungsmöglichkeiten dürfen nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden – also nur für Geschäftsreisende und Monteure

Geschlossen werden müssen:
• Bars, Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen
• Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
• Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
• Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
• Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
• Spielplätze sollen für den Publikumsverkehr gesperrt werden
• alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center.

Nicht erlaubt sind:
• Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen
• Angebote in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich
• Reisebusreisen
• Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

Ob man nun Mittelalterveranstaltungen zu den "Freizeitaktivitäten" oder zu den "Spezialmärkte"n zählt ist unerheblich, denn sie sind ebenso wie "Zusammenkünfte in ... Freizeiteinrichtungen" nicht erlaubt bzw. geschlossen worden!

Einige der Mittelaltermarktausrichter haben bereits ihre Internetauftritte gemäß der Entwicklung aktualisiert. Ich werde die Termine im Kalender stehen lassen, aber nach Möglichkeit den vorliegenden Informationen entsprechend auf den Stand der Dinge bringen. Darum seht bitte in den Kalendereintragungen nach, ob sich etwas geändert hat und geht im Zweifelsfall einfach auf die entsprechend verlinkte Seite.

#2 Corona-Entwicklung von BruderOlyver 26.03.2020 08:26

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Es gab und gibt immer mal wieder Gerüchte und Meldungen, was so alles erlaubt und verboten wurde. Um aus dem Wust von Meinungen und Vermutungen den jeweils realen Kern zu finden gibt es zwei für uns relevante Internetadressen:
1. www.bundesregierung.de - und dort gibt auf der Startseite einen Link zur aktuellen Entwicklung zum Thema "Coronavirus"
2. www.rlp.de - auch dort findet man zum aktuellen Seuchenthema die wichtigsten Informationen

Auch wenn es etwas mühsam und langwierig sein kann, um sich durch die Infos durchzulesen, lohnt es sich. Also macht euch die "Mühe" und bleibt auf dem laufenden!

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